Anmerkungen zu unseren Babys

Eine Bemerkung vorab: Wir geben keine Babys in ungesicherten Freigang ab!

 

 

Jeder Käufer von Jungtieren hätte es am liebsten, wenn sein Baby möglichst schnell bei ihm einziehen würde. Aber auch das Lernen von Sozialverhalten braucht seine Zeit. So sehen die Richtlinien unseres Vereins es vor, dass wir unsere Babys frühestens mit 12 Wochen abgeben dürfen.

Supertrampi im neuen Heim In der Regel verlassen unsere Kitten unser Haus mit 13 - 15 Wochen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Auszug mit 12 Wochen doch noch zu früh ist. Es ist unsinnig zu meinen, dass ein früher Auszug das Kätzchen mehr auf den neuen Besitzer prägen würde, getreu dem Motto: je früher, je anhänglicher. Ein gut sozialisiertes Kätzchen, das mit viel Liebe und Fürsorge aufgezogen wurde, nimmt sein verschmustes Wesen mit in sein neue Zuhause.

Unsere Babys verlassen mit vollem Impfschutz gegen Schnupfen, Seuche, Chlamydien und Leukose unser Haus. Sie wurden regelmäßig entwurmt und sind frei von Parasiten. Zudem wird kurz vor dem Auszug ein aktuelles Gesundheitszeugnis erstellt. Auf Wunsch werden auch diverse Tests durchgeführt.

Unsere Babys haben einen Stammbaum, der die Richtigkeit ihrer Herkunft bezeugt. Von reinrassigen Kätzchen ohne Stammbaum sollte man absehen. In der Regel gehören diese Anbieter von Jungtieren keinem Verein an, oder aber mindestens ein Elternteil besitzt schon keine Papiere. Ich wüsste sonst keinen Grund, warum man keinen Stammbaum beantragt. Wenn man nicht möchte, dass mit dem Tier gezüchtet werden soll, kann man dies im Stammbaum vermerken lassen.

Uma im neuen Heim So wie die neuen Besitzer bei uns vorbeikommen, um sich einen Eindruck von uns und unseren Katzen zu machen, versuchen auch wir uns einen Eindruck von den neuen Dosenöffnern zu verschaffen. Aus diesem Grund bringen wir unsere Kätzchen in ihr neues Zuhause. Auch kann man den neuen Dosis, ins Besondere dann, wenn es sich um ihre erste Katze handelt, Tipps und Hinweise auf mögliche Gefahrenquellen für den neuen Mitbewohner geben. Und wir behalten uns das Recht vor, dass, wenn uns etwas nicht gefallen sollte, wir das Kätzchen wieder mit nach Hause nehmen.

Bei Problemen stehen wir immer gerne mit Rat und Tat und unserer Erfahrung zur Seite. Das bedeutet aber nicht, dass damit der Gang zum Tierarzt nicht erforderlich ist. Wir können keine Diagnosen stellen, sondern nur Denkanstöße geben.

Über Berichte und Fotos freuen wir uns immer. So erfahren wir auch über Jahre, wie sich die Tiere entwickeln. In der Regel sind die Katzenkinder nur drei bis vier Monate bei uns, und nur über diesen Zeitraum kann man als Züchter berichten. Erkenntnisse über eventuell auftretende Krankheiten, die unter Umständen genetisch bedingt sein können, sind für jeden Züchter immens wichtig, damit er dementsprechend handeln kann. Wir Züchter können keine lebenslange Garantie für unsere Tiere geben, denn es handelt sich hier um Lebewesen und nicht um ein maschinell gefertigtes Produkt. Wir können nur auf uns bekannte Fehler reagieren und versuchen, diese in der Zukunft zu vermeiden.

 


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