Am 08. April 2004 erreichte uns diese E-Mail aus Düsseldorf:
Hallo Gisela und Bernd,
Juchhu - Francis kann jetzt schon die Balkontür von außen nach innen öffnen!
Er lehnt sich mit seinem Körper und den Pfötchen an die Tür und ---- wie ein Wunder ----
sie öffnet sich. Andersherum klappt das natürlich nicht und er sitzt dann mit seinen großen
Äuglein vor der Tür und wundert sich.
Alle zusammen vertragen sich immer besser. Lucy und er veranstalten hier die wildesten Verfolgungsjagden.
Vom Balkon im Affentempo durch die Küche und mit einem Riesensatz aufs Bett. Lucy springt ihn an
und beide zusammen flitzen weiter durch die Diele und in mein Zimmer in den Katzentunnel.
Einer versteckt sich, der andere kommt von der anderen Seite und die Jagd geht weiter.
Francis frißt mit Lucy sogar aus einem Napf - ohne das er nach ihr schlägt.
Noah ist ja eher ein Einzelgänger, spielt aber auch mit ihm. Er ist ganz mutig und springt Francis
von vorne an um ihn zum Spielen zu animieren. Aber wie Jungs nun mal sind, ist er manchmal
etwas übermütig und Francis verweist ihn dann in die Schranken.
Worin die beiden sich aber absolut einig sind, ist die Badewanne und der Wasserhahn.
Wenn sie uns morgens um 5Uhr30 erfolgreich geweckt haben:
- Lucy glaubt das unsere Füßesich morgens in Mäuse verwandeln
- die natürlich dringend gejagt werden müssen,
- Francis schmust so lange mit meinem Arm oder trampelt auf uns herum bis wir wirklich wach sind und
- Noah schnurrt so lange in mein Ohr und mauzt
dass wir uns geschlagen geben und aufstehen.
Als erstes öffnen wir die Balkontür und alles stürmt nach draußen - weil Vögelchen morgens
irgendwie ganz besonders schön zwitschern.
Kaum geht einer von uns ins Bad, stolpern wir fast
über Noah und Francis. Wir werden richtig angemacht damit wir ihnen den Wasserhahn aufdrehen.
Francis trinkt und Noah mauzt mit aufgestellt Ohren wachsam das Bächlein an, das langsam in den
Abfluß läuft - er liebt das!
Lucy hat in der Zeit draußen die Lage gecheckt und wartet vor dem Nachtschränkchen auf das
Spielzeug, das darin wohnt. Jetzt wird erstmal heftig gespielt - am liebsten im Bett, weil man dort überall
seine Krallen ausfahren kann und die Beute ist ja auch megaschnell. (DIe Beute ist allerdings nur eine
normale Schnur, die ich über das Bett ziehe). Nach soviel Abenteuer könnte man ja mal schauen,
ob es im Schrank Katzenchips zu räubern gibt. Der Schrank wird intensiv abgesucht. GIbt es nichts
- nimmt man mit dem vorlieb, was im Napf ist.
Da die Morgenstunde nun wirklich spannend und anstrengend war, muss man sich jetzt dringend ausruhen
und ein paar Stündchen schlafen. Francis liegt entweder im Tunnel oder draußen auf dem Kratzbaum,
Lucy in ihrem Körbchen am Fenster und Noah - natürlich in der Badewanne. Sobald jemand ins
Bad kommt, wälzt er sich schnurrend auf den Rücken und wartet, dass man ihn schrubbelt.
(Schrubbel die Katz heißt dann sein Spiel).
Francis ist mittlerweile auch richtig gesprächig geworden. Sein Wortschatz ist fast so umfangreich
wie Noahs (den man schon als Schwätzer bezeichnen könnte). Vokallaute wie Miauen und Mauzen,
wenn er etwas fordert oder sich beklagt, bis hin zum Schnurren und Murmeln hat er alles gut drauf.
Außerdem ist er wirklich schlau.
Wir mußten ihm eine andere Wurmkurt verabreichen als den anderen beiden,
da wir die Tabletten bei aller Liebe und heftiger Gegenwehr nicht in ihn hinein bekamen. Unsere TA hat
ihm dann ein Wurmmittel als Paste verschrieben.Sobald er abends seinen Namen hörte und das Lich
anging, wußte der kleine Racker sofort bescheid und hat sich aus dem Staub gemacht. Zuerst hatten
wir Angst, das er uns das übel nimmt und sein Vertrauen zu uns nachläßt, es hat aber dann
doch ganz gut geklappt.
Hier ist was los! ;-)
Schöne Ostertage und Aprilwettergrüße
von den
Düsseldorfern
Lucy (Earl Grey's Orla),
Noah (Earl Grey's Nikita),
Francis (Earl Grey's Francis Durbridge),
Iris und Siggi